Bezüglich der Bildungspolitik informierte Klaus Peter Schellhaas über die Investitionen des Landkreises in seine Schulen. Er wies darauf hin, dass von  2002 bis 2006 schon 44 Millionen Euro in die Schulbauten investiert wurden, und nun bis 2012 insgesamt 120 Millionen Euro mit dem  beispiellosen Schulbauprogramm in die Schulen investiert wird. Ziel ist es, dass die Kinder und Jugendlichen die modernsten Schulgebäude in Hessen bereitgestellt bekommen.
Klaus Peter Schellhaas wies auch darauf hin, dass sich das Aufgabenspektrum der Schulen geändert hat. „Schule ist heute mehr als das blanke Vermitteln von Lerninhalten. Schule ist Lebensraum und bedarf daher unterschiedlicher Unterstützung bei der Bewältigung ihrer Aufgaben“, so Schellhaas.

Neben der Schulpolitik war die Förderung der Vereine und des Ehrenamts ein weiteres Schwerpunktthema seiner Erläuterungen. Klaus Peter Schellhaas unterstrich dabei, dass „die ehrenamtlich Aktiven für gelebte Solidarität stehen und Grundpfeiler unseres gesellschaftlichen Lebens sind. Ohne dieses Engagement wäre der Landkreis kaum lebensfähig und das hohe Maß an Lebensqualität nicht zu halten.“ Er stellte auch klar, dass er als Landrat an der bisherigen Regelung, dass die Vereine die Schulsporthallen des Landkreises kostenfrei nutzen können, festhalten wird.

 

Beim letzten Themenbereich wies Klaus Peter Schellhaas auf das Potential des Landkreises als Region zwischen dem Rhein-Main Gebiet im Norden und der Metropolregion Rhein-Neckar im Süden hin und ging auch auf die aktuelle wirtschaftliche Lage ein. Er fasste die verschiedenen Bereiche der Wirtschaftsförderung des Landkreises zusammen und wies auch darauf hin, dass auch die sogenannten „weichen Standortfaktoren“ eine immer größere Bedeutung bei der Gewerbeansiedlung spielen.

Image